Aussagen von Amesbauer zu Klimawandel sorgen im Landtag für Kritik
Wie sich die Steiermark auf zunehmende Trockenheit und steigende Waldbrandgefahr vorbereiten kann, war Thema einer aktuellen Landtagsdebatte. Die Grünen wollten dabei konkrete Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise diskutieren. Kritik kommt nun von Klubobfrau Sandra Krautwaschl an Umweltlandesrat Hannes Amesbauer. Seine Aussagen zur Erderhitzung und zu seiner Zuständigkeit für Klimaanpassung sind besorgniserregend.
Debatte über Trockenheit und Waldbrandgefahr
Mit drei Dringlichen Anfragen wollten die Grünen im Landtag eine breitere Diskussion über den Umgang mit den Folgen der Klimakrise anstoßen. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um zunehmende Trockenheit, Hitzebelastung und die steigende Gefahr von Waldbränden in der Steiermark.
Aus Sicht der Grünen braucht es langfristige Strategien, um Gemeinden, Natur und Bevölkerung besser auf die Veränderungen vorzubereiten.
Kritik an Aussagen des Umweltlandesrats
Während Landeshauptmann Mario Kunasek und Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer laut Krautwaschl die Bedeutung des Themas grundsätzlich anerkannt hätten, stößt der Auftritt von Umweltlandesrat Hannes Amesbauer bei den Grünen auf scharfe Kritik. Krautwaschl wirft Amesbauer vor, den wissenschaftlichen Konsens zur Klimakrise infrage gestellt und sich gleichzeitig für Maßnahmen zur Klimaanpassung als unzuständig erklärt zu haben.
„Statt Möglichkeiten der Anpassung an die in der Steiermark unübersehbaren und dramatischen Auswirkungen auszuloten, stellte er den wissenschaftlichen Grundkonsens zum Klimawandel völlig in Frage“, sagte Krautwaschl.
Klimaanpassung als zentrale Zukunftsfrage
Für die Grünen zeigt die Debatte, wie wichtig konkrete Maßnahmen für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen geworden sind. Dazu zählen unter anderem:
- Schutz vor zunehmender Trockenheit
- Vorbereitung auf häufigere Waldbrände
- Unterstützung für Gemeinden und Einsatzkräfte
- Erhalt von Natur- und Lebensräumen
Die Folgen der Klimakrise sind vielerorts bereits sichtbar und werden auch die Steiermark zunehmend betreffen.
Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzinitiativen
Krautwaschl kündigte an, weiterhin gemeinsam mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen an Lösungen für die Anpassung an die Klimakrise arbeiten zu wollen. „Wir sehen das als Auftrag, gemeinsam mit den vielen engagierten Umwelt- und Naturschützer:innen in der Steiermark weiterhin für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und für wirkungsvolle Klimawandel-Anpassungsmöglichkeiten zu kämpfen“, so Krautwaschl.

