Hitzewelle: Grüne fordern sofortigen Hitzegipfel des Landes

Hitzewelle: Grüne fordern sofortigen Hitzegipfel des Landes

Die Steiermark erlebt derzeit eine historische Hitzewelle. Rekordtemperaturen, anhaltende Trockenheit und die zunehmende Belastung für Mensch, Natur und Landwirtschaft zeigen deutlich: Die Klimakrise ist längst Realität. Dennoch bleibt die Reaktion der blau-schwarzen Landesregierung aus. Die Grünen Steiermark fordern deshalb einen sofortigen Hitzegipfel, um rasch Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu beschließen und gleichzeitig eine langfristige Strategie für den Umgang mit Hitze und Dürre zu entwickeln.

Bevölkerung vor Hitze schützen

„Während die Steirerinnen und Steirer unter der Gluthitze leiden, versteckt sich die Landesregierung in ihren gekühlten Büros und tut nichts“, kritisiert Klubobfrau Sandra Krautwaschl das fehlende Krisenmanagement der Landesregierung.

Für die Grünen ist klar: Landeshauptmann Mario Kunasek muss umgehend einen Hitzegipfel einberufen. Gemeinsam mit Expert:innen aus Medizin, Klimaforschung, Landwirtschaft und Einsatzorganisationen sowie allen Landtagsparteien sollen sowohl kurzfristige Sofortmaßnahmen als auch langfristige Lösungen erarbeitet werden.

Dabei geht es unter anderem darum,

  • besonders gefährdete Menschen besser zu schützen,
  • Gemeinden bei Hitzeschutzmaßnahmen zu unterstützen,
  • sich auf zunehmende Dürreperioden vorzubereiten und
  • die Klimawandelanpassung in der Steiermark konsequent voranzutreiben.

Klimawandelanpassung darf nicht länger aufgeschoben werden

Die Folgen der Erderhitzung werden auch in der Steiermark immer deutlicher. Längere Hitzeperioden, Wassermangel und Extremwetterereignisse belasten Gesundheit, Landwirtschaft und Infrastruktur gleichermaßen. Umso wichtiger ist es, jetzt entschlossen zu handeln.

„Wer jetzt die Augen vor den immer massiver auftretenden Folgen der Erderhitzung verschließt, handelt absolut fahrlässig und nimmt in Kauf, dass immer mehr Menschen massiv unter der Hitze leiden und sie im schlimmsten Fall nicht überleben“, warnt Sandra Krautwaschl.

Die Grünen Steiermark fordern daher, den Hitzeschutz endlich als zentrale Aufgabe der Landespolitik zu begreifen. Denn die Klimakrise macht keine Sommerpause – und die Menschen in der Steiermark brauchen jetzt konkrete Maßnahmen statt politischer Untätigkeit.