Saubere Luft schützen: Warum Gesundheit Vorrang haben muss

Saubere Luft ist Gesundheitssache

Saubere Luft ist keine Nebensache – sie entscheidet täglich über unsere Gesundheit. In der Steiermark zeigen aktuelle Feinstaubdaten einmal mehr, wie hoch die Belastung für viele Menschen ist. Die Grünen Steiermark setzen sich deshalb dafür ein, den Schutz vor gesundheitsschädlicher Luft klar im Gesundheitsressort zu verankern. Ein entsprechender Antrag wurde im Landtag eingebracht. 

Feinstaub belastet – besonders in der Steiermark

„14 Tage mit überschrittenen Feinstaub-Grenzwerten sind 14 Tage gesundheitlicher Belastung zu viel – denn es gibt keinen unbedenklichen Feinstaub“, macht Klubobfrau Sandra Krautwaschl deutlich. Besonders alarmierend: Neun der zehn am stärksten belasteten Messstellen Österreichs liegen in der Steiermark.

Feinstaub und andere Luftschadstoffe treffen nicht alle gleich. Kinder, ältere Menschen und Schwangere sind besonders gefährdet. Medizinische Studien zeigen klar, dass selbst geringe Belastungen gesundheitliche Folgen haben können – von Atemwegserkrankungen bis hin zu langfristigen Schäden.

Verantwortung dorthin legen, wo Gesundheit im Mittelpunkt steht

Mit dem Aus des sogenannten Luftschutz-100ers ist ein wirksames Instrument zur Reduktion von Schadstoffen weggefallen – ohne Ersatz. Genau hier setzen die Grünen an: Luftreinhaltung soll künftig dort angesiedelt sein, wo gesundheitliche Auswirkungen bewertet und ernst genommen werden.

Der eingebrachte Antrag stellt klar:

  • Schutzmaßnahmen sollen dort verankert sein, wo Gesundheit im Mittelpunkt steht – unabhängig von parteipolitischen Interessen
  • Gesundheitsvorsorge soll nicht von Ressortzuständigkeiten ausgebremst werden
  • Saubere Luft braucht dauerhafte, klare Verantwortung

Gesundheit darf keine Ideologiefrage sein

Während einzelne politische Stimmen hohe Feinstaubtage kleinreden, setzen die Grünen Steiermark auf Vorsorge und Verantwortung. Eine klare Zuständigkeit im Gesundheitsressort schafft Planungssicherheit – und schützt die Menschen in der Steiermark nachhaltig.

„Gesundheit darf nicht vom politischen Weltbild abhängen.“
Sandra Krautwaschl im Landhaushof vor einem Tor mit der Abbildung des steirischen Panthers.
Sandra Krautwaschl
Klubobfrau