500.000 Euro Klimaförderung für Gratwein-Straßengel
Ein starker Schritt für wirksamen Klimaschutz vor Ort: Gratwein-Straßengel holt 500.000 Euro an Bundesfördermitteln in die Gemeinde. Möglich wurde das durch gemeinsame Arbeit über Parteigrenzen hinweg und einen klaren Fokus auf nachhaltige Entwicklung. Die Förderung stärkt die Verwaltung und sorgt dafür, dass Klimaschutz künftig fixer Bestandteil kommunaler Entscheidungen ist.
Klimaschutz wird Teil jeder Entscheidung
Die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel ist Teil der Mission „Klimaneutrale Stadt – Pionierstadt“. Das Förderprogramm wird über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt und läuft über drei Jahre.
Mit den Mitteln wird eine Klimakoordination aufgebaut und gestärkt. Ziel ist es, die gesamte Gemeindeverwaltung klimafit zu machen und Projekte künftig systematisch auf ihre Klimaauswirkungen zu prüfen. Klimaschutz wird damit vom Einzelprojekt zu einem festen Grundsatz der Gemeindearbeit.
Struktur statt Einzelmaßnahmen
Umweltausschuss-Obmann Peter Rabensteiner betont den langfristigen Ansatz: „Mir war wichtig, dass wir Klimaschutz in Gratwein-Straßengel nicht nur gut meinen, sondern im Alltag der Gemeinde auch wirklich mitplanen. Diese Förderung gibt uns nun die Möglichkeit, genau das ordentlich aufzubauen – mit Struktur, mit Ruhe und so, dass es für die Menschen vor Ort einen echten Unterschied macht.“
Der Fokus liegt darauf, Entscheidungen frühzeitig zu bewerten und nachhaltige Lösungen von Beginn an mitzudenken – für mehr Lebensqualität direkt vor der Haustür.
Gemeinsame Verantwortung im Gemeinderat
Der erfolgreiche Förderzuschlag ist auch Ergebnis konstruktiver Zusammenarbeit. Rabensteiner bedankt sich bei Bürgermeisterin Doris Dirnberger, Infrastrukturausschuss-Obmann Florian Ulm sowie bei allen Gemeinderät:innen für den einstimmigen Beschluss, der die Einreichung möglich gemacht hat.
Mit dem Projekt reiht sich Gratwein-Straßengel in einen ausgewählten Kreis ambitionierter Gemeinden ein, die Klimaschutz, Klimawandelanpassung und nachhaltige Entwicklung konsequent in ihre Arbeit integrieren – getragen vom engagierten Einsatz der Grünen vor Ort.
Details zum Förderprogramm „Pionierstadt“ finden sich hier.

