Hochwasserschutz Fehring: Projekt weiter unklar

Hochwasserschutz in Fehring: Projekt sorgt weiter für Verunsicherung

In Fehring sorgt ein geplantes Hochwasserschutzprojekt derzeit für Unsicherheit. Nach einer Befragung im Landtag bleiben zentrale Fragen offen, während sich Aussagen aus Gemeinde und Land widersprechen. Für viele Menschen vor Ort geht es dabei um mehr als Politik – es geht um Sicherheit bei Starkregen. Die Grünen setzen sich dafür ein, dass rasch Klarheit geschaffen wird.

Widersprüchliche Aussagen zum Hochwasserschutz in Fehring

Nach der aktuellen Befragung im Landtag bleibt unklar, wie es mit dem Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt am Grazbach weitergeht.

In der Gemeinderatssitzung vom 11. Februar informierte der Fehringer ÖVP-Bürgermeister Johann Winkelmaier: Das für den Hochwasserschutz wichtige Renaturierungsprojekt am Grazbach liegt derzeit auf Eis, weil die erforderlichen Fördermittel des Landes fehlen. In der Landtagssitzung im März zeichnete die zuständige ÖVP-Landesrätin Simone Schmiedtbauer ein anderes Bild: Sie stellte in Aussicht, dass im Gemeinderat erst über eine mögliche Zurückstellung des Projekts diskutiert werden müsse – unter anderem, weil die Bundesförderung geringer ausfallen würde.

Menschen brauchen Klarheit und Schutz

Für Klubobfrau Sandra Krautwaschl steht fest: Entscheidend ist die aktuelle Situation vor Ort. „Fest steht: Das Projekt liegt derzeit auf Eis. Und genau das verunsichert die Menschen. Sie wollen wissen, ob sie beim nächsten Starkregen geschützt sind und nicht, wer wofür zuständig ist.“

Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme wird deutlich, wie wichtig funktionierender Hochwasserschutz ist. Projekte wie jenes in Fehring verbinden Schutzmaßnahmen mit der Renaturierung von Gewässern – ein Ansatz, der sowohl die Sicherheit erhöht als auch die Natur stärkt.

Einsatz für Umsetzung des Projekts

Die Grünen Steiermark setzen sich weiterhin dafür ein, dass das Projekt umgesetzt wird und die Menschen vor Ort Planungssicherheit erhalten. Sandra Krautwaschl betont: 


„Wir werden das auf allen Ebenen weiterverfolgen und Druck machen, damit dieses für den Hochwasserschutz so wichtige Renaturierungsprojekt auch wirklich umgesetzt wird. Die Menschen in Fehring brauchen Klarheit – und sie brauchen Schutz.“