St. Radegund: Kinder warten auf eine sichere Straßenquerung
Jeden Morgen rollen hunderte Autos durch den Ortskern von St. Radegund, mittendrin liegt der Schulweg vieler Kinder. Seit zwei Jahren gibt es an der stark befahrenen Hauptstraße keine sichere Stelle, um sie zu überqueren, obwohl Fachleute des Landes längst eine Lösung empfohlen haben. Die Grünen St. Radegund setzen sich dafür ein, dass diese Empfehlung noch vor dem Herbst umgesetzt wird – rechtzeitig zum dritten Schuljahr an der Containerschule.
213 Autos in einer Stunde: Der Alltag an der Hauptstraße
Seit zwei Jahren besuchen Kinder die Containerschule mitten im Ortskern von St. Radegund, direkt an der Hauptstraße. Wie viel Verkehr dort tatsächlich herrscht, zeigte eine Zählung der Elterninitiative „Sicherer Schulweg“ im März 2025: Allein in der Stunde vor Schulbeginn passierten 213 Fahrzeuge die Stelle.
Die Straße queren dabei längst nicht nur Volksschulkinder. Auch ältere Schüler:innen, Familien auf dem Weg zu Kindergarten und Kinderkrippe sowie Pendler:innen und Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs sind hier täglich unterwegs. Schon Anfang 2025 hatten Eltern in einer Befragung deutlich gemacht, wie wichtig ihnen eine sichere Querungsmöglichkeit ist.
Eine Lösung liegt seit Monaten bereit
Auf Initiative der Grünen besichtigten im Jänner 2026 Fachleute des Landes die Situation vor Ort. Ihre Empfehlung: eine Querungshilfe mit sicherer Aufstellfläche. Sie würde den Fußverkehr an einer gut erkennbaren Stelle bündeln und könnte gleichzeitig die Grundlage für weitere Verbesserungen bilden.
„Kinder sollen ihren Schulweg mit einem sicheren Gefühl zurücklegen können. Gerade vor der Schule zählt da jeder Schritt, der ihnen Orientierung gibt und Autofahrerinnen und Autofahrer frühzeitig aufmerksam macht“, sagt Grünen-Gemeinderätin Valeska Schaudy.
Die Grünen setzen sich für rasche Umsetzung ein
Für die Grünen St. Radegund ist klar: Der nächste Schritt muss jetzt folgen, noch vor dem Start des dritten Schuljahres im Herbst. „Eine umsetzbare Lösung liegt auf dem Tisch. Jetzt geht es darum, sie gemeinsam mit den Fachleuten weiterzuverfolgen und rasch auf die Straße zu bringen. Beim sicheren Schulweg sollte es nicht beim guten Willen bleiben“, so Grünen-Gemeinderat Günter Lesny.
Ob die Querungshilfe langfristig durch einen Schutzweg oder eine andere verkehrsberuhigende Maßnahme ergänzt wird, soll anhand der fachlichen Empfehlungen entschieden werden.
Wer täglich über die Hauptstraße muss:
- Volksschulkinder auf dem Weg zur Containerschule
- Ältere Schüler:innen
- Familien mit Kindern in Kindergarten und Kinderkrippe
- Pendler:innen und Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs
Zwei Jahre nach Eröffnung der Containerschule wartet St. Radegund noch immer auf eine sichere Stelle, um die Hauptstraße zu queren, dabei liegt die fachliche Empfehlung längst vor. Die Grünen St. Radegund bleiben an dem Thema dran und wollen gemeinsam mit Land und Gemeinde dafür sorgen, dass die Lösung noch heuer sichtbar wird. „Nach zwei Jahren des Wartens ist es höchste Zeit, endlich für eine klar erkennbare und sichere Querungsstelle zu sorgen“, halten Schaudy und Lesny abschließend fest.

