VS Retznei: Kritik an Schließungsplänen wächst

VS Retznei: Immer mehr offene Fragen rund um geplante Schließung

Die Unsicherheit rund um die Zukunft der Volksschule Retznei sorgt weiter für Verunsicherung bei Familien und Lehrkräften. Während Eltern seit Monaten auf nachvollziehbare Informationen warten, fehlt laut der Grünen Bildungssprecherin Veronika Nitsche bis heute ein angekündigtes Gutachten. Für sie wird immer unklarer, warum eine funktionierende und vielfach ausgezeichnete Schule überhaupt geschlossen werden soll.

Kritik an fehlender Transparenz

Die Diskussion um die mögliche Schließung der Volksschule Retznei beschäftigt die Region seit Monaten. Eltern, Kinder und Lehrkräfte würden dabei zunehmend unter der anhaltenden Unsicherheit leiden, sagt die Grüne Bildungssprecherin im Landtag, Veronika Nitsche. „Seit Monaten leben Eltern, Kinder und Lehrkräfte mit der Angst, dass ihre Schule zugesperrt wird – und trotzdem fehlen bis heute nachvollziehbare Argumente dafür“, so Nitsche.

Besonders kritisch sieht sie, dass ein angekündigtes Gutachten weiterhin nicht öffentlich vorliegt. Gleichzeitig würden laufend neue Informationen bekannt werden, die die bisherigen Argumente gegen den Schulstandort infrage stellen.

Zweifel an den bisherigen Argumenten

Laut internen Informationen sei die Erhaltung der Schule deutlich weniger teuer als bisher dargestellt worden. Gleichzeitig gebe es Hinweise darauf, dass der Standort Ehrenhausen selbst zu wenig Platz habe und erweitert werden müsste.

„Je mehr Informationen ans Licht kommen, desto weniger nachvollziehbar wirken die Schließungspläne“, sagt Nitsche.

Schule mit besonderem pädagogischem Profil

Die Volksschule Retznei genießt laut Nitsche weit über die Gemeinde hinaus einen guten Ruf. Besonders der reformpädagogische Ansatz und der musikalische Schwerpunkt hätten den Standort für viele Familien attraktiv gemacht. „Viele Familien haben sich ganz bewusst für diese Schule entschieden. Hier geht es nicht nur um Klassenräume, sondern um ein gewachsenes Umfeld, in dem Kinder gerne lernen und sich entfalten können“, betont Nitsche.

Gerade im Bildungsbereich brauche es verlässliche Entscheidungen und transparente Informationen, damit Eltern und Kinder Planungssicherheit haben.