Sichere Wege in Preding: Claudia Schober bringt Bewegung ins Thema Verkehrssicherheit
Sichere Schulwege und gut ausgebaute Radverbindungen sind für viele Menschen in Preding ein zentrales Anliegen. Doch gerade hier sieht Gemeinderätin Claudia Schober noch deutlichen Handlungsbedarf. Ein Jahr nach ihrem Start im Gemeinderat zieht sie Bilanz – und setzt klare Impulse für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Ort.
Verkehrssicherheit in Preding: Vieles noch offen
Vor allem rund um Schulen und stark befahrene Straßen fehlt es in Preding aus Sicht von Schober an sicheren Wegen. Immer wieder wenden sich Eltern mit ihren Sorgen an sie. „Gerade rund um Schule und stark befahrene Straßen brauchen wir sichere Wege. Viele Eltern sprechen mich darauf an – und sie haben recht: Hier ist noch einiges offen“, so Schober.
Verpasste Chance bei der L617
Kritisch sieht die Gemeinderätin die jüngste Sanierung der L617 Richtung Bahnhof. Dabei wurde der dringend notwendige Ausbau des Geh- und Radwegs nicht mitgedacht. „Wenn ohnehin gebaut wird, müssen wir solche Chancen nutzen. Das hätte den Alltag vieler Menschen spürbar sicherer gemacht“, erklärt Schober.
Im Gemeinderat hat sie deshalb angeregt, den Ausbau entlang der Landesstraße nun nachträglich voranzutreiben – als konkreten Schritt für mehr Sicherheit im Alltag.
Einsatz für junge Menschen in Preding
Neben der Verkehrssicherheit konnte Schober in ihrem ersten Jahr auch positive Entwicklungen anstoßen – besonders für Jugendliche:
- Teilnahme am Pilotprojekt „Kommunalpolitik trifft Jugend“
- Erhebung konkreter Wünsche junger Menschen
- Planung eines Jugendraums am Marktplatz gemeinsam mit anderen Fraktionen
Ein eigener Raum für Jugendliche zählt zu den wichtigsten Anliegen, die dabei sichtbar wurden. Die Umsetzung wird aktuell weiterverfolgt.
Bildungschancen gesichert
Für intensive Diskussionen sorgte auch die Entscheidung, Gastschulbeiträge zu streichen. Das hätte Jugendlichen den Zugang zu Schulen außerhalb des Sprengels erschwert. Schober stellte sich klar dagegen: „Das hätte jungen Menschen Chancen genommen, die besser zu ihnen passen.“
Nach weiteren Gesprächen wurde der Beschluss im März schließlich einstimmig aufgehoben – ein wichtiges Signal für faire Bildungschancen.
Nah bei den Menschen
Für Schober steht der direkte Austausch im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Viele Gespräche entstehen spontan im Alltag – beim Einkaufen, auf der Straße oder nach Gemeinderatssitzungen.
„Ich höre zu und versuche, Lösungen zu finden“, sagt sie.

