Soziale Unterstützung braucht starke Angebote vor Ort

Starke soziale Angebote sichern Zusammenhalt in den Regionen

Soziale Unterstützung beginnt dort, wo Menschen leben. Beim Regionentag im Bezirk Murau hat Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl soziale Einrichtungen besucht und sich mit Mitarbeiter*innen und Betroffenen ausgetauscht. Im Fokus standen psychosoziale Versorgung, Familienunterstützung und gelebte Inklusion. Der Besuch zeigt: Gute soziale Angebote vor Ort sind unverzichtbar für Zusammenhalt und Lebensqualität.

Psychosoziale Versorgung in Murau: Hilfe, wenn sie gebraucht wird

Im Psychosoziales Netzwerk Murau wurde deutlich, wie wichtig niederschwellige und gut vernetzte Unterstützung ist. Von Beratung in akuten Belastungssituationen bis zur langfristigen Begleitung: Diese Angebote helfen Menschen, Krisen zu bewältigen und Stabilität zu finden.

„Diese Arbeit passiert oft leise, aber sie hält unsere Gesellschaft zusammen“, betont Krautwaschl. Sie macht zugleich darauf aufmerksam, dass wichtige Jugend- und suchtpräventive Angebote aufgrund von Kürzungen der FPÖ-ÖVP-Landesregierung eingestellt werden mussten. Gerade hier zeigt sich, wie entscheidend verlässliche Finanzierung für Prävention und frühe Hilfe ist.

Inklusion leben: Selbstbestimmung und Teilhabe stärken

Auch der Austausch mit der Lebenshilfe Murau machte klar, wie zentral inklusive Angebote für ein selbstbestimmtes Leben sind. Menschen mit Behinderungen wollen ihren Beitrag leisten und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

„Es ist Aufgabe der Politik, dafür die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen – nicht zusätzliche Hürden“, so Krautwaschl. Inklusion ist kein Zusatz, sondern ein Grundpfeiler für gleiche Chancen und ein respektvolles Miteinander.

Regionentage: Zuhören, verstehen, handeln

Regionentage wie jener in Murau sind fixer Bestandteil der politischen Arbeit der Die Grünen Steiermark. Abseits von Wahlterminen geht es darum, zuzuhören, Einblicke in den Alltag zu gewinnen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

„Gute Politik funktioniert nur, wenn man versteht, was Menschen vor Ort beschäftigt“, sagt Krautwaschl. Gespräche in den Bezirken, Hausbesuche und der direkte Austausch bleiben daher zentrale Elemente grüner Politik in der Steiermark.