Neustart für Jugendarbeit in Leibnitz: Unterstützung wächst
Die Offene Jugendarbeit in Leibnitz steht vor einem Neuanfang. Nach dem Aus für das Jugendzentrum „Wave“ engagieren sich viele weiterhin für junge Menschen in der Region. Auch die Grünen setzen ein klares Zeichen der Unterstützung. Eine Spende und laufende Initiativen sollen helfen, neue Strukturen aufzubauen.
Unterstützung für Neustart der Jugendarbeit in Leibnitz
Die Offene Jugendarbeit in Leibnitz soll weitergehen – dafür setzen sich die Grünen auf mehreren Ebenen ein. Beim Grünen Kinoabend in Leibnitz übergab Klubobfrau Sandra Krautwaschl gemeinsam mit Gemeinderätin Anita Winkler und Bezirkssprecherin Antje Hochholdinger eine Spende von 1.900 Euro an den Verein OJAS – Offene Jugendarbeit Südweststeiermark.
Mit dieser Unterstützung wird die Arbeit von Max Pratter und Martha Ortner gestärkt. Sie sind nach dem Ende des Jugendzentrums „Wave“ weiterhin für Jugendliche da und bauen neue Angebote auf. „Unser gemeinsames Ziel ist klar: Die Offene Jugendarbeit in Leibnitz darf nicht einfach verschwinden. Junge Menschen brauchen verlässliche Anlaufstellen – gerade in herausfordernden Zeiten“, so Krautwaschl.
Kritik an politischer Entscheidung
Auslöser für die aktuelle Situation war die Entscheidung der FPÖ-geführten Stadtregierung in Leibnitz, die Finanzierung für das Jugendzentrum zu beenden.
Für Krautwaschl steht fest:
„Hier wurde ein Angebot abgedreht, das für viele Jugendliche enorm wichtig war. Offene Jugendarbeit ist kein Zusatzangebot, sondern ein wichtiger Teil des sozialen Netzes vor Ort.“
Gerade für junge Menschen bedeutet Jugendarbeit oft mehr als Freizeitgestaltung:
- Unterstützung im Alltag
- Raum für Austausch und Entwicklung
- Begleitung in schwierigen Lebensphasen
Engagement vor Ort geht weiter
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen setzen Pratter und Ortner ihre Arbeit fort. Parallel dazu läuft ein Crowdfunding, um die Angebote langfristig abzusichern.
Auch die Grünen bleiben dran und sammeln bei Veranstaltungen weiter Spenden für die Offene Jugendarbeit in Leibnitz. „Das Engagement verdient höchsten Respekt. Gleichzeitig braucht es politische Entscheidungen, die solche Arbeit langfristig absichern“, betont Krautwaschl.
👉 Wer das Crowdfunding unterstützen möchte, findet alle Infos online auf respekt.net.
Warum Jugendarbeit für Gemeinden wichtig ist
Offene Jugendarbeit stärkt das soziale Miteinander direkt vor Ort. Sie schafft Räume, in denen junge Menschen sich entfalten können – unabhängig von Herkunft oder Einkommen.
Gerade in kleineren Städten und Gemeinden trägt sie wesentlich zur Lebensqualität bei und wirkt präventiv gegen soziale Probleme.

