Grüne Frauen: Mit Tatkraft und klarer Haltung ins neue Jahr
Die Grünen Frauen Steiermark starten mit frischem Elan ins politische Jahr 2026. Bei ihrer Generalversammlung am Wochenende ging es nicht nur um organisatorische Fragen, sondern vor allem um die großen Herausforderungen der Frauenpolitik. In einer Zeit, in der Errungenschaften der Gleichstellung zunehmend unter Druck geraten, setzen die Grünen Frauen auf Engagement, Vernetzung und konkrete Lösungen.
Gleichstellung braucht mehr Einsatz – gerade jetzt
Ende 2024 wurden die Grünen Frauen als eigene Teilorganisation der steirischen Grünen gegründet. Damit ist klar verankert, was politisch längst Konsens ist: Gleichstellung ist kein Nebenthema, sondern ein zentrales Anliegen grüner Politik. Bei der Jahresversammlung herrschte Einigkeit darüber, dass die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen entschlossenes Handeln erfordern.
Die Vorsitzende der Grünen Frauen Steiermark, Veronika Nitsche, macht deutlich, worum es geht: Frauen sind nach wie vor mit strukturellen Benachteiligungen konfrontiert – von Einkommensunterschieden bis hin zu einem erhöhten Risiko, Gewalt zu erfahren. Gleichzeitig zeigen politische Entscheidungen auf Landesebene, dass Fortschritte keine Selbstverständlichkeit sind.
Graz zeigt, wie Gleichstellung im Alltag wirkt
Dass es auch anders geht, zeigt Graz. Drei Frauen an der Spitze der Stadt stehen für eine Politik, die Gleichstellung mitdenkt und Lebensqualität für alle schafft. „Wer Stadtplanung geschlechtergerecht denkt, sorgt für sichere Wege, gute Infrastruktur und eine lebenswerte Stadt“, so Nitsche. Diese Perspektive wollen die Grünen Frauen auch auf Landesebene weiter stärken.
Rückenwind aus dem Bund für Frauenrechte
Impulsgeberin bei der Versammlung war auch Meri Disoski, Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende der Grünen Frauen Österreich. Sie berichtete von Initiativen auf Bundesebene, die konkrete Verbesserungen bringen sollen, darunter:
- die Verankerung des Grundsatzes „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht,
- der rasche Ausbau der Kinderbetreuung,
- sowie die Abschaffung der sogenannten Tampon Tax.
Diese Maßnahmen zeigen, wie politische Arbeit Frauen im Alltag unmittelbar entlasten kann.
Frauen-Schwerpunkt 2026: Vernetzt, sichtbar, wirksam
Parallel zur Generalversammlung tagte in Graz auch der Bundesvorstand der Grünen Frauen, um das zehnjährige Jubiläum der Grünen Frauen Österreich vorzubereiten. Für die Steiermark ist klar: 2026 steht im Zeichen eines starken frauenpolitischen Schwerpunkts. Ziel ist es, Gleichstellung sichtbar voranzubringen und Frauenrechte konsequent mitzudenken – in Gemeinden, Städten und auf Landesebene.
Mit klaren Zielen, neuen Ideen und viel Engagement starten die Grünen Frauen Steiermark ins neue Jahr. Sie zeigen: Gleichstellung ist kein abstraktes Versprechen, sondern konkrete Arbeit für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Chancen – direkt vor der Haustür.

