Netzwerktreffen Gewaltprävention Steiermark: Offener Austausch

Netzwerktreffen zur Gewaltprävention: Krautwaschl betont Bedeutung der Zusammenarbeit

Gewalt zu verhindern, bevor sie entsteht – das ist das Ziel vieler Einrichtungen und Initiativen in der Steiermark. Beim Netzwerktreffen zur Gewaltprävention stand genau diese gemeinsame Arbeit im Mittelpunkt. Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl nutzte den Austausch, um den Einsatz der vielen Organisationen zu würdigen – und warnte vor Kürzungen im Präventionsbereich.

Austausch stärkt das Netzwerk im Gewaltschutz

Beim Netzwerktreffen zum Thema Gewaltprävention in der Steiermark, zu dem Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom eingeladen hatte, kamen zahlreiche Einrichtungen und Initiativen aus dem Gewaltschutzbereich zusammen.

Für Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl war der Austausch ein wichtiges Signal: Gewaltprävention funktioniert nur dann gut, wenn viele Stellen zusammenarbeiten – von Beratungsstellen über soziale Einrichtungen bis hin zu Politik und Verwaltung. „Gerade in diesem Bereich ist Zusammenarbeit enorm wichtig. Der heutige Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar die Arbeit der vielen Einrichtungen im Gewaltschutz ist“, so Krautwaschl.

Positiv bewertet sie auch ein konkretes Ergebnis des Treffens: Der Gewaltschutzbeirat des Landes soll wieder aufgenommen werden. Dieses Gremium bringt Fachstellen und Politik zusammen, um Maßnahmen im Gewaltschutz besser zu koordinieren. Dass künftig auch die Opposition zu den Sitzungen eingeladen wird, sieht Krautwaschl als wichtigen Schritt für mehr gemeinsame Verantwortung.

Prävention als Schlüssel im Gewaltschutz

Gleichzeitig verweist Krautwaschl auf aktuelle Entwicklungen, die aus ihrer Sicht problematisch sind. Kürzungen bei sozialen Angeboten könnten genau jene Arbeit schwächen, die Gewalt frühzeitig verhindert.
Besonders betroffen seien etwa Bereiche wie:

  • Frauenberatung
  • Suchtprävention
  • Antidiskriminierungsarbeit
  • soziale Unterstützungsangebote

Diese Angebote leisten oft im Hintergrund wichtige Arbeit. Sie helfen Menschen in schwierigen Situationen, unterstützen Betroffene und tragen dazu bei, Konflikte frühzeitig zu entschärfen.
„Was diese Angebote bewirken, fällt oft erst auf, wenn sie fehlen – dabei verhindern sie jeden Tag, dass Konflikte eskalieren und Gewalt überhaupt entsteht“, sagt Krautwaschl.

Unterstützung für die Menschen im Gewaltschutz

Für die Grünen steht fest: Die Arbeit der vielen Fachstellen und Initiativen verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch langfristige Unterstützung. „Die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, leisten jeden Tag unverzichtbare Arbeit“, betont Krautwaschl. Die Grünen wollen weiterhin an ihrer Seite stehen und dafür sorgen, dass Präventionsarbeit sichtbar bleibt.

Dass der Gewaltschutzbeirat nun wieder aufgenommen wird, zeige auch, dass politisches Dranbleiben Wirkung haben kann.

Gewaltprävention beginnt oft lange bevor Gewalt sichtbar wird – in Beratungsgesprächen, Bildungsarbeit oder Unterstützung im Alltag. Genau diese Arbeit leisten viele Organisationen in der Steiermark jeden Tag. Ein starkes Netzwerk und verlässliche Unterstützung sind deshalb entscheidend, damit Prävention weiterhin wirkt.