Flüsse in der Steiermark besser schützen

Grüne setzen sich für besseren Schutz der steirischen Flüsse ein

Nach einem Sommer voller Hitzeextreme zeigt der neue WWF-Flüssereport, wie dringend der Schutz der Flüsse in Österreich ist. Laut dem Bericht sind drei Viertel der ökologisch wertvollen Flussstrecken ungeschützt. Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl sieht deshalb die steirische Landesregierung am Zug.

„Unsere Flüsse sind Lebensadern“

„Dieser Sommer hat uns deutlich gezeigt, wie kostbar Wasser ist. Unsere Flüsse sind Lebensadern, für die Natur und für uns Menschen. Wir sollten alles daransetzen, die letzten intakten Flusslandschaften zu bewahren“, betont Sandra Krautwaschl.

Drei Forderungen der Grünen für den Gewässerschutz in der Steiermark

Die steirischen Grünen drängen darauf,

  • das steirische Gewässerschutzprogramm auszuweiten,
  • Naturjuwele dauerhaft zu schützen und
  • die angekündigten Renaturierungsprojekte rasch umzusetzen.

Renaturierung und Flussschutz gehören zusammen

Aus Sicht von Krautwaschl darf der Flussschutz kein Widerspruch zur Renaturierung sein: „Wir können nicht auf der einen Seite Flüsse mit viel Aufwand wiederherstellen und auf der anderen Seite wertvolle Flusslandschaften aufs Spiel setzen. Geben wir unseren Flüssen wieder mehr Raum. Das schützt uns bei Hochwasser, hilft in Trockenzeiten und sichert ein Stück Lebensqualität für kommende Generationen.“

Mehr Raum für Flüsse: Vorteil für Mensch und Natur

Intakte Flusslandschaften sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Sie schützen auch vor Hochwasser, speichern Wasser für Trockenzeiten und tragen zur Lebensqualität in der Steiermark bei. Die Grünen fordern daher, den Gewässerschutz im Land konsequent voranzutreiben.