Frohnleiten diskutiert Zukunft der Eishalle: Grüne fordern Transparenz

Frohnleiten: Eishallen-Gipfel angekündigt – Grüne pochen auf Transparenz und sauberen Prozess

Nachdem die Diskussion um die Zukunft der Eishalle zuletzt für große Unsicherheit bei Vereinen, Eltern und Kindern gesorgt hat, lädt der Bürgermeister nun für Montag zu einem gemeinsamen Gipfel mit Vereinen, Nachbargemeinden und allen Fraktionen. Für die Grünen ist dieser Schritt richtig und überfällig – denn Entscheidungen dieser Tragweite brauchen eine öffentliche, nachvollziehbare und breit getragene Diskussion.

Die Bevölkerung hatte ein Recht darauf, dass endlich offen über die Pläne geredet wird. Viele Vereine, Eltern und Kinder waren tagelang im Ungewissen. Dass nun ein gemeinsamer Austausch stattfindet, ist wichtig“, sagt Grünen-Gemeinderat Alexander Fleck.

Einzige Fraktion gegen das Schnellverfahren

Fleck erinnert daran, dass die Fraktionen zuvor in einem sehr kleinen Kreis erstmals mit weitreichenden Szenarien konfrontiert wurden – darunter die Option, die Eishalle komplett aufzugeben und an einen Investor für Ballsportnutzung zu übergeben.

Wir Grünen waren die einzige Fraktion, die sich enthalten und dieser überstürzten Vorgangsweise von Anfang an nicht zugestimmt haben – nicht dem Tempo, nicht einem voreiligen Abschied vom Eissport und nicht einem fertigen Mietmodell ohne öffentliche Diskussion.“

„Politik muss der Bevölkerung etwas zutrauen“

Die vergangenen Tage hätten gezeigt, wie konstruktiv und lösungsorientiert die Menschen reagieren, sobald Informationen offen auf dem Tisch liegen.

Sobald das Thema öffentlich war, sind Ideen entstanden, Alternativen vorgeschlagen und wichtige Fragen gestellt worden.“ Vereine, Eltern, Trainer:innen und viele andere wüssten sehr genau, was es brauche – man müsse ihnen nur zuhören.

Für eine sportlich, finanziell und ökologisch sinnvolle Lösung

Die Grünen bekennen sich dazu, jede Variante zu unterstützen, die langfristig tragfähig ist – unabhängig davon, ob sie Eissport oder eine alternative Nutzung beinhaltet.

Entscheidend sei aber der Prozess: „Es geht darum, wie man zu einer Entscheidung kommt – mit echtem Austausch, mit nachvollziehbaren Zahlen und mit ausreichend Zeit. Die Eishalle ist für viele Familien mehr als ein Gebäude. Ihre Zukunft entscheidet man nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg“, so Fleck.