40.000 Euro für nachhaltige Mobilität – doch das TIM-Auto steht weiter still
Ein neues TIM-Carsharing-Fahrzeug sollte die Mobilität in Gratwein-Straßengel verbessern. Finanziert mit 40.000 Euro an Fördermitteln, steht es jedoch seit Monaten ungenutzt. Die Grünen vor Ort setzen sich dafür ein, dass das Angebot endlich bei den Menschen ankommt. Denn nachhaltige Mobilität im Alltag funktioniert nur, wenn sie auch tatsächlich verfügbar ist.
Verzögerter Start beim TIM-Carsharing in Rein
Ende 2025 wurde ein neues Elektrofahrzeug für das TIM-Carsharing angeschafft – ein moderner Cupra Born. Geplant war, das Angebot bereits Anfang 2026 in Betrieb zu nehmen. Doch daraus wurde nichts: Das Fahrzeug stand monatelang ungenutzt im Wirtschaftshof Eisbach-Rein. Mittlerweile wurde es zwar umgestellt, ist aber weiterhin nicht einsatzbereit.
Für viele Menschen in der Gemeinde ist das schwer nachvollziehbar. Schließlich soll das Projekt eine echte Alternative zum eigenen Auto bieten – gerade im Sinne von Klimaschutz und leistbarer Mobilität.
Öffentliche Mittel sollen spürbare Wirkung entfalten
Umweltausschussobmann Peter Rabensteiner bringt die Situation auf den Punkt: „40.000 Euro an öffentlichen Mitteln wurden investiert, um ein konkretes Mobilitätsangebot zu schaffen – doch das Fahrzeug steht seit Monaten still.“
Aus Sicht der Grünen ist klar: Fördergelder müssen dort wirken, wo sie gebraucht werden – im Alltag der Menschen.
Offene Fragen rund um die Verzögerung
Bis heute gibt es keine transparente Erklärung, warum sich die Inbetriebnahme so lange verzögert.
Zusätzlich sorgt ein weiterer Punkt für Diskussionen: Es wurde offenbar nur ein Angebot eingeholt und dieses stammt von einer Firma mit Verbindung zum FPÖ-Vizebürgermeister
Für die Grünen wirft das Fragen zur Transparenz und zur Vergabepraxis auf.
Nachhaltige Mobilität braucht Verlässlichkeit
Carsharing-Angebote wie TIM sind ein wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität – besonders im ländlichen Raum. Sie ermöglichen:
- weniger Autos im Ortszentrum
- geringere Kosten für Haushalte
- mehr Flexibilität ohne eigenes Fahrzeug
Damit diese Vorteile wirken können, braucht es jedoch funktionierende Angebote – und keine monatelangen Verzögerungen.
Ziel: Rasche Lösung für die Bevölkerung
Die Grünen Gratwein-Straßengel setzen sich dafür ein, dass das Fahrzeug rasch in Betrieb geht und die Hintergründe der Verzögerung offen gelegt werden.
Es geht dabei nicht um politische Schuldzuweisungen, sondern um eine einfache Frage:
Wie kann ein bereits finanziertes Mobilitätsangebot endlich nutzbar gemacht werden?

