Gewalt an Frauen: Warum die Politik jetzt handeln muss
Die jüngsten Femizide in Österreich erschüttern – auch die Steiermark. Für die Grünen ist klar: Nach solchen Taten darf die Politik nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Deshalb bringen sie in der kommenden Landtagssitzung eine Aktuelle Stunde ein, um Gewalt an Frauen ins Zentrum der politischen Debatte zu rücken.
Aktuelle Stunde im Landtag: Ein Signal gegen Wegschauen
Angesichts der dramatischen Zuspitzung berufen die Grünen in der nächsten Landtagssitzung eine Aktuelle Stunde ein. Ziel ist es, das Thema Gewalt an Frauen sichtbar zu machen und konkrete Verbesserungen im Gewaltschutz einzufordern.
Prävention und Gewaltschutz nachhaltig stärken
Für die Grünen ist klar: Einzelmaßnahmen reichen nicht aus. Es braucht ein langfristiges und gut abgesichertes Gesamtkonzept, das Gewalt verhindert, bevor sie eskaliert. Dazu zählen:
- der Ausbau von Präventionsarbeit und früher Unterstützung,
- eine ausreichende finanzielle Absicherung von Frauen- und Gewaltschutzeinrichtungen,
- mehr Bewusstseinsbildung, um Gewalt klar zu benennen und zu verhindern.
Die Aktuelle Stunde steht unter dem Titel „Gewalt an Frauen stoppen – jetzt handeln!“ und wurde von Abgeordneten der Grünen Steiermark eingebracht.
Gewalt klar benennen – Verantwortung übernehmen
Ein weiterer wichtiger Punkt: Auch Sprache spielt eine Rolle. Gewalt darf nicht relativiert oder verharmlost werden. Wie über Taten berichtet wird, prägt Wahrnehmung und gesellschaftliche Haltung. Die Grünen machen darauf aufmerksam, dass Verantwortung nicht nur bei der Politik, sondern in der gesamten Gesellschaft liegt.
Abschließend hält Klubobfrau Krautwaschl fest: „Die Gesellschaft muss unmissverständlich klarstellen: Jede Form von Gewalt ist inakzeptabel. Frauenleben dürfen nicht weiter von politischen Versäumnissen abhängig sein.“
Hinschauen, handeln, schützen
Mit der Aktuellen Stunde setzen die Grünen ein klares Zeichen: Gewalt an Frauen ist kein Randthema, sondern eine zentrale Frage von Sicherheit und Gleichberechtigung. Der Landtag soll Raum bieten, um Lösungen voranzubringen – für eine Steiermark, in der Frauen ohne Angst leben können.

